Die Wammpn

Der Franke issd vill, er mooch es deffdich,
und er schluggd eine Menge, darum isser so kräffdich,
„läibern Moogn verrengd, als am Wädd wos gschengd“
is a Schbruch, den a jedes Kind in Franken lernd,
üba Jahre bedrachded kann des dazu führn,
das es schwabbeld an die Eggn und zäichd an die Niern,
irgendwann machds Blummbs, und er hängd aus dir naus,
gnabb überm Gürddl, des is nedd blouß a Bauch
des is a Wammpn

Hasd des erkannt? Sei nedd bläid,
fang sofodd an mit der Spezial Diäd,
mal a Wochen ka Bier dafür läiber an Wein,
und a Schäufala wenicher sollde es scho sein,
des bringd di nunnder, des kannsd du messen,
dann gäits hoch und du däffsd widder pressen.
Aaf und Ab – du bisd a Schdier!
die Hormone dansen Samba, soogn danke zu dir
und deiner Wammpn

Üba verzich? Des is a Missd!
Du nimmsd a zou wennsd nix mehr frissd.
Hasd a Alde die di moch, dann is des egal,
sonsd moußd was machen, bewech di amol!
Spill Gitarrn, doch bewech di g´scheid!
Die Wäiba kreischen blouß, wennsd a weng wos zeigsd!
Du moußd eminent räbbn und dich wälzen wie a Debb,
doch des kannsd du vergessen, wall dei Kreiz des nedd verdrächd
midd deiner Wammpn

Schibi, 06.01.03

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