Das Gute Nacht Lied

„So Kind, eddz gibbds nu a gude Nachd Lied, und dann demma schee schloofn, gell!“

Teil 1

Stephan, mir genga eddz ins Bedd!
Im Bedd is nedd, dou gibbds es goa ka Gfredd!
Aa der Winnedu, begibbd si eddz zur Ruh,
und der old Schädderhänd, du wassd dass der nedd flennd!

Stephan, eddz leech di bidde hi!
Glabbsd denn du der Winnedu schläffd nie?
Der old Schädderhänd, horch wäi er grunzd und pennd!
Und der Winnedu, gibbd endli moll a Ruh!
Stephan, leech di einfach hie!!

Kind: „Babbaaa, noch ein Lied – BITTE! Mit der E-Gitarre!!“

Papa: „Also gudd Kind, noch ein Lied, abber dann issa Ruh!“
Kennsd du des Lied von der Jungfrau und dem feuerspeienden Drachen?

Kind: „Nein!“

Papa: „Also, dann leech mer mall los!“

Teil 2

In den Tiefen der Nacht,
hat die Satan ein Monster geboren,
mit furchtbaren Klauen und riesigen Hauern,
dürstet ihm nach Blut!

Unweit der grausigen Stell,
liegt die Jungfer ermattet,
sie träumt von dem Prinz, der geschwind sie nimmt,
uns ausdauernd begattet!

Das Monster macht sich auf den Weg.
Es schleimt, es stinkt, es sabbert.
Die Jungfer schrickt auf und schreit wie die Sau,
sie ist wohl etwas verdattert.

Doch da kommt unser Freund,
der feuerspeiende Drache!
Er sieht das Monstrum, er pumpt es um,
und grillt die Schweinebacke.

Die Jungfer stöhnt: „ Oh mein Held!
Du hast einen Wunsch bei mir frei!“
Der Drache beim Wort, nimmt sie sofort,
die Erde zittert dabei.

Die Maid ist zunächst beglückt.
Vom Hunger danach knurrt der Magen.
Das Monster riecht lecker, sie greifen zu,
und fressen auf den Braten.

Papa: „ So Kind, eddz is abber endgüldich a Ruh. Tu schee schlafen und dräum was schöns. Gudd Nachd!“

Kind (leise): „ Uuuuhh, uuuuuh, uuuuuh……………..

Schibi, 14.04.03

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